4 Gründe warum ich eine Drohne mieten will (und nicht kaufen)

Drohne mieten zu günstigen Preisen Blue Sky Drohnenverleih
Von Andy

Bevor ich die Drohne kaufen ging

Ich erinnere mich noch sehr gut, an die Entscheidung, meine erste eigene Drohne zu kaufen. Es fiel mir tatsächlich nicht leicht, denn die Kosten für meine Wunschdrohne waren nicht ohne. Dennoch war es mir wichtig, dass ich hierbei nicht an der falschen Stelle spare und mir eine hochwertige Drohne kaufe.

Nicht zuletzt spielte für mich der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Klar haben wir in Deutschland Versicherungspflicht für Drohnen (sog. Drohnenversicherung). Aber diese Versicherung möchte man im Grunde hoffentlich niemals benötigen. Denn es würde nicht nur bedeuten, dass die teure Drohne kaputt ist, sondern auch, dass Haftpflichtschäden entstanden sind. Das macht nie Spaß. Man kennt es vom Auto. Auch wenn man eine Versicherung hat, so ärgert man sich doch über jeden Unfall, die Rennerei und den Aufwand, den das Ganze dann mit sich bringt.

Wie dem auch sei. Für mich stand eindeutig fest: Eine hochwertige Drohne soll es sein.

 

Warum ich eine Drohne mieten wollte

Da, wie bereits erwähnt, die Drohne finanziell gesehen keine kleine Anschaffung ist, habe auch ich erstmal meine Wunschdrohne gemietet, um sie mir in Ruhe ansehen zu können. Auch das Flugverhalten und die Bedienbarkeit spielten für mich eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt prüfte ich auch die Sicherheitstechnik auf Herz und Nieren. Meine Frau durfte das Versuchskaninchen spielen. Und tatsächlich, die frontalen Sensoren erkannten das „Hindernis“ und die Drohne blieb einen Meter vor meiner Frau ihrem Gesicht stehen. Sie blickten sich sozusagen Auge in Auge. 😉

Nach diesen positiven Erfahrungen war für mich schnell klar, dass ich den DJI Spark haben muss. Eine „süße“, kleine Drohne, die ordentlich was zu bieten hat und für mein Erachten die perfekte Reisegröße besitzt. Neuerdings steh ich aus den gleichen Gründen auch sehr auf die DJI Mavic Air, welche meine neue Lieblingsdrohne ist. Dass ich sie zusammenfalten kann, ist richtig klasse und für Ausflüge optimal.

 

Drohne kaufen – Heute ziehe ich ein anderes Fazit

Aber was genau würde mich denn heute vom Drohne kaufen abhalten? Und warum würde ich unter bestimmten Umständen lieber immer wieder eine Drohne mieten?

Ich habe mir das öfter durch den Kopf gehen lassen und ich sehe es ja auch im täglichen Leben. Oft nehme ich mir deutlich zu wenig Zeit, um diese tollen Drohnen wirklich genießen und nutzen zu können. Sicher kennst du es: Der Alltag schluckt Zeit ohne Ende und aus einem ich will unbedingt noch mit der Drohne fliegen gehen, wird ein „das mache ich morgen, heute ist die Zeit zu knapp“.

Wenn ich also nicht meinen Drohnenverleih hätte, würde ich heute über die eigene Anschaffung von so hochwertigen Drohnen anders denken. Besitz ist etwas Nettes, aber er macht dich auch unflexibel.

 

Drohne mieten vs. Drohne kaufen

4 Gründe, die fürs Drohne mieten sprechen (und gegen kaufen)

Hier meine Gründe, warum ich heute eine Drohne mieten anstatt kaufen würde:

 

  1. Hoher Anschaffungspreis

Als erstes der Grund, der die wenigsten überraschen dürfte. Der Anschaffungspreis für eine anständige Drohne ist hoch. Teilweise sogar sehr hoch. Wen es nicht weiter stört, mal eben einen Tausender locker zu machen, für den ist dieser Grund wohl eher weniger einer, der für das Drohne mieten spricht. Für mich ist es heute ein Grund.

Wenn ich mir ansehe, wie oft und wie lange ich tatsächlich meine teure Drohne fliege, dann würde sich das Drohne mieten aus meiner Sicht auf jeden Fall lohnen. Wie bereits angedeutet, frisst der normale Alltag den meisten Leuten unheimlich viel Zeit, sodass Freizeitaktivitäten oftmals eher zu kurz kommen, oder auf bestimmte Zeiten gelegt werden. Es ist ein bisschen wie mit dem Motorradfahren: Am Wochenende X, wo schönes Wetter angesagt ist, plant man rauszufahren. Mit der Drohne ist es ähnlich.

Somit kann ich heute das Fazit ziehen, dass ich für den hohen Anschaffungspreis vermutlich 3 – 4 Jahre (gemessen an meinem privaten Nutzungsverhalten) eine Drohne mieten könnte, bevor sich der Kauf wirklich lohnen würde. Nach dieser Zeit ist zudem meist ein wesentlich neueres Modell mit noch mehr Technik auf dem Markt.

 

  1. Abhängigkeit vom gekauften Drohnenmodell

Vor allem für Technikbegeisterte ist das ein wichtiger Punkt. Wenn ich mich für ein Modell entscheide und diese Drohne kaufe, dann kann ich in der nächsten Saison nicht das aktuelle Modell oder die neu erschienene Drohne fliegen. Ich müsste mir diese in dem Fall erstmal kaufen. Das lohnt sich aber für die wenigsten Drohnenpiloten wirklich. Nicht zuletzt sind wir hierbei wieder beim Thema: hoher Anschaffungspreis.

Es macht also zumeist wenig Sinn, sich jedes Jahr eine neue Drohne für beispielsweise 1.000 Euro zu kaufen.

Wenn ich Wert darauf lege, auch neue Modelle fliegen zu können, oder schlichtweg immer das neuste Drohnenmodell haben möchte, ist das Drohne mieten auf jeden Fall zu empfehlen.

 

  1. Laufende bzw. zusätzliche Kosten zur Drohne

Das ist ein Punkt, der von vielen, die eine Drohne kaufen, unterschätzt wird. Zugegeben, erst seit der neuen Drohnenverordnung 2017 wurde dieses Thema so richtig delikat, dennoch gibt es auch an der Drohne selbst Verschleißteile.

 

Laufende Kosten, die dir durch den Besitz einer Drohne entstehen sind dabei die folgenden:

 

  • Drohnenversicherung

Die Drohnenversicherung ist natürlich der größte Posten, der an zusätzlichen Kosten auf den Drohnenpiloten zukommt. Weiter ist die Haftpflichtversicherung für die Drohne ein jährlicher Kostenfaktor, der immer wieder kommt. Meines Wissens ist es derzeit nicht möglich, die Versicherung nur für die Sommersaison oder bestimmte Zeiträume abzuschließen. Hier gibt es nur Hop oder Top.

Für alle, die eher unsicher sind und sich ganz umfangreich absichern wollen, gibt es zudem eine Vollkaskoversicherung für Drohnen. Diese kosten ebenfalls nochmal zusätzlich. Ob du eine brauchst oder dich beim Fliegen deiner Drohne sicher genug fühlst, musst du entscheiden.

 

  • Feuerfeste Plakette

Die Vorgabe, welche ebenso, wie die Drohnenversicherung, als Pflicht für jeden Drohnenbesitzer aus der neuen Drohnenverordnung hervorgegangen ist, stellt zum Glück nur einen kleinen Kostenfaktor dar. Diese feuerfesten Plaketten können bereits recht preiswert organisiert werden und im Normalfall sind sie auch nur eine einmalige Anschaffung.

Es sei denn, du ziehst oft um, dann würdest du jedes Mal eine neue Plakette benötigen, die deine persönlichen Daten, wie Name und Anschrift enthält. Auch in diesem Falle ist der Kostenaufwand im Vergleich zu anderen Posten wohl eher zu vernachlässigen, aber der Vollständigkeit halber möchte ich es erwähnen.

 

  • Ersatzpropeller

Propeller sind in meinen Augen mit die verschleißstärksten Teile an der Drohne. Je nachdem wie oft jemand fliegt, benötigt man mehr oder weniger Ersatzpropeller. Berücksichtigen sollte man diesen Posten dennoch.

 

  • Ersatzakkus

Je nach Paket, in welchem du die Drohne kaufst, hast du einen oder vielleicht sogar 2 bis 3 Akkus dabei. Meiner Erfahrung nach benötigt man aber immer weitere Akkus, die natürlich (wie könnte es anders sein) mit am teuersten sind. Ein einzelner Akku kostet je nach Modell und Anbieter grob zwischen 50 und 80 Euro. Wenn man zum Beispiel 5 Akkus haben möchte, geht das schon ordentlich ins Geld. Für den gleichen Preis könntest du bei mir im Drohnenverleih Akkus sehr oft dazu mieten.

Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle zudem die Möglichkeit, dass ein Akku mal kaputt gehen kann. Auch diesen Fall hatte ich bereits. Da dies vorzugsweise passiert, wenn die Garantie gerade erloschen ist, muss hier leider oft nochmal mit einem Kostenaufwand gerechnet werden.

Ich dachte am Anfang auch, dass mir 2 Akkus locker reichen. Aber wenn ich dann unterwegs bin und eine richtig geile Lokation habe, die ich aus verschiedenen Perspektiven mit der Drohne filmen und fotografieren will, dann reichen mir 2 Akkus definitiv nicht. Im Normalfall habe ich alle meine Akkus dabei und wenn es die Möglichkeit zulässt, lade ich diese zwischendurch zudem auf, um sie nochmals zu verwenden.

 

  1. Eine Drohne ist nicht immer nutzbar

Ein ebenfalls wichtiger Grund, der für mich heute eher für das Drohne mieten als das Drohne kaufen spricht, ist die Tatsache, dass ich die Drohne nicht immer nutzen kann. Hierbei meine ich einfach das Wetter.

Wenn wir Glück haben, gibt es in Deutschland im Sommer schönes Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Aber wir haben auch schon des Öfteren Sommer erlebt, die verregnet waren.

Im Winter kann man, solange es trocken ist, zwar fliegen, doch beschneiden einen hierbei die Temperaturen teilweise. Bei zum Beispiel Minus 10 Grad wird es auch der Drohne zu kalt.

Bleiben noch Frühling und Herbst übrig. Hier gilt das Gleiche wie für den Winter. Wenn es draußen nicht regnet, nieselt und kein Neben vorhanden ist, kann die Drohne gestartet werden. Bedenken solltest du aber stets, dass vor allem zu diesen Jahreszeiten sehr starke Winde aufkommen können. Diese merkt man nicht immer am Boden. Die Drohne auf 100 Metern Höhe bekommt das schon ganz anders mit. Deswegen solltest du bei stürmischem Wetter die Drohne lieber zuhause lassen.

Somit ergibt sich für mich persönlich die Einschätzung, dass ich privat heute vermutlich nur noch Drohnen mieten würde und keine mehr kaufen. Vor allem, wenn ich sie zum Beispiel nur für ein paar Ausflüge, eine Hochzeit oder den Urlaub benötige, ist das Drohne mieten eine sinnvolle und wesentlich kostengünstigere Variante zum Drohne kaufen.

 

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