Drohne mieten nach dem 1. Januar 2021 – Veränderungen durch die neue EU-Drohnenverordnung in der Drohnenvermietung

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Von Andy

Drohne mieten ab Januar 2021 – Das sind die wichtigsten Neuerungen

Was gibt es für Veränderungen und was bedeutet das für alle, die eine Drohne mieten wollen?

Oft werde ich gefragt, wie es mit der Drohnenvermietung nach Inkrafttreten der neuen EU-Drohnenverordnung weitergeht. Für alle, die eine Drohne mieten und fliegen wollen, werden ab dem 1.1.2021 die Zügel nochmals stärker angezogen.

Nachdem bereits 2017 mit der neuen Drohnenverordnung bundesweit eine Regulierung des Drohnenfluges initiiert worden ist, wird das Fliegen von Drohnen in diesem Jahr nun nochmals stärker reguliert.

Vor allem für Drohnenvermietungen bringen die neuen Gesetze eine Reihe an Umstellungen und Herausforderungen mit sich. Unsicherheit besteht hauptsächlich bei Gutscheinkunden und generell bei allen, die ab Januar 2021 eine Drohne mieten wollen. (Ursprünglich war der Anwendungsbeginn des neuen Drohnengesetzes ab dem 1. Juli 2020, welcher jedoch aufgrund der anhaltenden Corona-Krise gekippt und um ein halbes Jahr auf den 1.1.2021 verschoben wurde.)

Tatsächlich wird es Einiges zu beachten geben. Die wichtigsten Änderungen bestehen für den privaten Drohnenpiloten zum einen in der Pflicht, sich zu registrieren (genaue Informationen, wie du dich als Betreiber einer Drohne registrieren musst, bekommst du im Beitrag EU-Drohnenverordnung 2019 – How to: Als Drohnen-Betreiber registrieren) und zum anderen darin, einen Kenntnisnachweis erbringen zu müssen. Den sogenannten Drohnenführerschein müssen alle Drohnenpiloten besitzen, welche „größere“ Drohnen mieten wollen.

Hierbei geht es allerdings weniger um die Größe der Drohne selbst, als vielmehr um das jeweilige Startgewicht. Die neue EU-Drohnenverordnung sieht vor, dass für alle Drohnen ab einem Startgewicht von 250 g ein Kenntnisnachweis erforderlich ist. Leichtere Drohnen können demnach auch nach dem 1. Januar 2021 in Deutschland weiterhin ohne Drohnenführerschein gemietet und geflogen werden.

Beachte hierbei bitte stets, dass wenn du eine Drohne mieten willst, weitere Vorgaben durch die neue EU-Drohnenverordnung vorhanden sind, an welche sich auch Piloten, die lediglich eine Drohne mieten, halten müssen.

Ausführliche Informationen zum neuen Drohnengesetz der EU kannst du im Beitrag Das neue Drohnengesetz der EU – Die wichtigsten Vorgaben vorab nachlesen. Interessant in diesem Zusammenhang kann auch der Beitrag Drohne mieten und fliegen – 7 rechtliche Missverständnisse sein.

Mit den Neuerungen in der EU-weiten Gesetzgebung wird das Mieten von Drohnen, die heute noch problemfrei und ohne besondere Nachweise geflogen werden dürfen, maßgeblich eingeschränkt und nur noch einer begrenzten Gruppe an Drohnenpiloten ermöglicht.

Lies weiter: Drohne mieten ohne Drohnenführerschein – So geht es auch nach der EU-Drohnenverordnung

Drohne mieten auch ohne Führerschein möglich? – Die Lösung nach dem 01. Januar 2021

Aus diesem Grunde entscheiden sich viele Interessierte dafür, noch vor dem 1.1.2021 eine Drohne zu mieten. Aber auch nach Januar nächsten Jahres können Drohnenpiloten ohne einen Drohnenführerschein machen zu müssen, eine Drohne mieten. Hierbei ist lediglich darauf zu achten, dass das Aufstiegsgewicht unter 250 g beträgt. Der Drohnenhersteller DJI hat bereits in weiser Voraussicht auf den neu entstehenden Bedarf reagiert und eine Mini-Drohne, die DJI Mavic Mini, auf den Markt gebracht.

Zwar entbindet ein Aufstiegsgewicht der Drohne von unter 250 g auch private Hobbypiloten nicht von der neuen Pflicht, sich als Betreiber einer Drohne registrieren zu müssen, doch bietet die neue Mini-Drohne, DJI Mavic Mini, Gelegenheitspiloten weiterhin die Möglichkeit, ohne größere Schwierigkeiten eine Drohne mieten zu können.

Um auch in Zukunft unseren Kunden den gewohnten Service und die Möglichkeit, Drohnen kurzfristig und für verschiedene Anlässe, wie Urlaub, Hochzeit oder einfach zum Spaß und Testen, mieten zu können, bieten wir ab Juli 2020 die DJI Mavic Mini zum Mieten an.

Möchtest du die Mavic Mini mieten, kannst du in unserem Kalender der Drohne deren Verfügbarkeit sehen.

Auch wenn im Moment noch nicht absolut sicher ist, ab wann genau die neue EU-Drohnenverordnung in Kraft tritt, ist die DJI Mavic Mini eine spannende neue Alternative zu den größeren Drohnen, wie der Mavic Air.

Späteres Inkrafttreten der neuen EU-Drohnenverordnung noch offen: Drohne mieten ohne Führerschein noch länger möglich?

Wie angedeutet, ist es eventuell sogar noch bis Anfang 2021 möglich, ohne größere Voraussetzungen eine schwerere Drohne mieten zu können. Nachdem hinsichtlich der Gesetzgebung Uneinigkeit zu herrschen scheint, wird darüber spekuliert, ob das finale Inkrafttreten der neuen EU-Drohnenverordnung um ein halbes Jahr verschoben wird.

Ich habe beim zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur diesbezüglich angefragt, um genaue Informationen zum Start der neuen Gesetze zu erhalten. Nicht nur für die Drohnenvermietung, sondern auch für alle Kunden, die eine Drohne mieten wollen, ist es von großer Bedeutung, ab welchem Stichtag die Einschränkungen für das Mieten und Fliegen von Drohnen eintreten werden.

Leider ist nach wie vor unsicher, ob tatsächlich in diesem Juli die neue EU-Drohnenverordnung bereits in Kraft tritt, oder erst Anfang kommenden Jahres. Ich habe vom zuständigen Bundesministerium die Auskunft erhalten, dass ein entsprechender Prozess zur Prüfung des Anliegens (Verschieben des Inkrafttretens der neuen Drohnengesetze um ein halbes Jahr) in Gang gesetzt wurde, Ergebnisse aber noch ausstehen.

Demnach ist gültig, was bisher bekannt wurde und der 1. Juli bleibt vorerst der Stichtag für die neue EU-Drohnenverordnung. Es bleibt zu hoffen, dass noch vor Juli entsprechend darüber entschieden wird, ob der Starttermin verschoben werden kann oder bereits im Sommer für das Fliegen von Drohnen neue Gesetze verbindlich existieren.

Update: Meine neusten Informationen vom zuständigen Bundesministerium zum Inkrafttreten der neuen EU-Drohnenverordnung besagen, dass der Zeitpunkt, ab welchem das neue Gesetz anzuwenden ist, sich tatsächlich um ein halbes Jahr auf den 1. Januar 2021 verschiebt.

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