DJI Mini 2: Drohne ohne Führerschein fliegen & noch höhere Qualität der Drohnenfotografie erleben

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Von Andy

Drohne mieten und extra einen Drohnenführerschein machen? Das muss nicht sein…

Du bist ein ebenso großer Fan der Drohnenfotografie, wie ich und findest Luftaufnahmen mit Drohnen einfach klasse? Gleichzeitig möchtest du aber so wenig bürokratisches Gedöns, wie nur möglich. Dieses ganze Gerede um Drohnenführerschein und registrieren als Betreiber ist einfach nur verwirrend und aufwändig? Ich kann dich absolut verstehen!

Nichts trübt die gute Laune eines Drohnenpiloten an einem sonnig schönen Tag so sehr, wie Formulare, Anträge und der Gedanke jetzt auch noch einen Drohnenführerschein machen zu müssen. Eigentlich willst du doch einfach nur eine Drohne mieten und losfliegen.

Und ich habe eine gute Nachricht für dich. Auch nach Januar 2021 kannst du ohne Drohnenführerschein eine Drohne mieten und fliegen. Die entscheidende Zahl, um die es dabei geht, heißt 249, um genau zu sein 249 Gramm und bei dieser Zahl handelt es sich um das Startgewicht der beiden Mavic Minis von DJI.

Alle Drohnen unter 500 Gramm Startgewicht fallen nicht unter das neue Drohnengesetz und dürfen somit ohne Führerschein geflogen werden. Damit hat der Drohnenhersteller DJI eines der größten Probleme beim Drohnenflug im Hobbybereich geschickt gelöst und vielen Drohnenpiloten die Chance gelassen, auch in Zukunft ohne großen bürokratischen Aufwand Drohnenfotos zu schießen. Niemand will für ein Wochenende, den Kurstripp in die Alpen, die anstehende Hochzeit des besten Freundes oder den langersehnten Urlaub am Meer eine Drohne mieten und mal eben noch schnell einen teuren Führerschein oben drauf legen müssen. Mal vom zeitlichen Aufwand ganz abgesehen.

Lies hier zu auch: Drohne mieten nach dem 1. Januar 2021 – Veränderungen durch die neue EU-Drohnenverordnung in der Drohnenvermietung

Die neue DJI Mini 2 vs die etwas ältere Mavic Mini

Bereits im Jahr 2020 zeichnete sich mit der Mavic Mini der ersten Generation ein Silberstreifen am dunklen Drohnenhorizont ab. Sehr reduziert kam sie daher und dennoch voll überzeugend in Sachen Flugkomfort.

Offen gestanden: Ich hatte meine Vorbehalte, doch als ich sie zum ersten Mal flog, war ich wirklich vollends begeistert von dem geschmeidigen Flugverhalten der Mini-Videodrohne. Umso besser finde ich es nun, dass es eine zweite Generation gibt, welche genau jene Schwachpunkte beseitigt, die meinen Spaß mit der kleinen Mavic Mini trotz aller Begeisterung trübten.

Natürlich kann die DJI Mini 2, genauso wie die DJI Mavic Mini ohne Führerschein geflogen werden und auch ein Registrieren der Drohne ist nicht notwendig. Lediglich das Registrieren als Betreiber ist bei beiden Drohnen nicht überflüssig – leider. Das ist aber überhaupt nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Denn das Registrieren als Betreiber ist gar nicht schwer. Hierfür ist eine gültige Drohnenversicherung allerdings Voraussetzung. Du kannst dich also erst registrieren, wenn du deine Drohne auch versichert hast. Bereits vorm Kauf der Drohne ist demnach ein Registrieren als Betreiber von Drohnen nicht möglich. Aus diesem Grunde sind alle Drohnen, die bei mir gemietet werden können, mit einer Plakette versehen.

Lies dazu: EU-Drohnenverordnung 2019 – How to: Als Drohnen-Betreiber registrieren

Wie bereits angedeutet hält die DJI Mini 2 ein paar Neuerungen gegenüber der ersten Mini-Drohne für alle Drohnenpiloten bereit. Vor allem 4 wichtige Punkte sind als Erweiterung der ersten Mavic Mini Generation zu benennen. Dank der Neuheiten ist die DJI Mini 2 noch attraktiver für alle, die eine Drohne mieten und ohne Führerschein fliegen wollen.

Lies hierzu auch: Die perfekte Urlaubsdrohne: Mit der DJI Mavic Mini bequem in den Urlaub

Die neue DJI Mini 2 – Was genau ist neu?

1. Die bessere Kamera mit 4K

Die erste wirklich super attraktive Weiterentwicklung der DJI Mini 2 ist die verbesserte Kamera, welche nun Drohnenfotos und Luftaufnahmen in 4K-Qualität leistet. Für alle Fans der Drohnenfotografie ist die neue DJI Mini 2 daher besonders spannend. Doch nicht nur die Kameraleistung, auch die unterstützten Bildformate sind interessanter geworden. Während die Mavic Mini nur das JPEG-Format unterstützt, können mit der DJI Mini 2 JPEG und RAW-Dateien aufgenommen werden.

Ein weiteres Highlight in punkto Kamera stellt der vierfach Digitalzoom dar. Dieser Zoom ermöglicht es, Motive aus näherer Entfernung aufzunehmen, ohne wirklich weiter heran fliegen zu müssen. Vor allem bei zum Beispiel Haustieren ist es ein großer Vorteil, da diese unter Umständen sich durch die Drohne gestört fühlen könnten. Zudem ist durch den Zoom die Möglichkeit gegeben, unbewegliche, große Objekte besser fotografieren beziehungsweise aus der Luft aufnehmen zu können, ohne mit der Drohne wirklich nah heran fliegen zu müssen. Dadurch wird das Fliegen sicherer, weil eine größere Distanz zu Objekten gewahrt werden kann.

2. Erweiterung der Mini-Drohne: Mehr Speed & besserer Windwiderstand

Wo wir schon bei der Thematik Flugsicherheit sind. Die DJI Mini 2 hat ein noch besseres Antriebssystem gegenüber der ersten Generation, was die Flugsicherheit erhöht. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 16 m/s etwas höher als bei der ersten Mini-Drohne, welche auf 13 m/s kommt. Der eigentliche Vorteil besteht aber in der geringeren Windanfälligkeit.

So kann die DJI Mini 2 bis zu einem maximalen Widerstand der Windstärke 5 geflogen werden. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber der minimal älteren Mavic Mini, welche laut Herstellerangaben nur bis Windstärke 4 eingesetzt werden sollte. Das verbesserte Flugverhalten im Hinblick auf Windwiderstand und Höchstgeschwindigkeit bringt eine noch flexiblere Auswahl an Shootinglocations für die Drohnenfotografie mit sich. Vor allem in Gewässernähe, wo es oftmals etwas windiger zugeht, kannst du mit der DJI Mini 2 besser fliegen und damit bessere Luftaufnahmen machen.

3. Pluspunkt der DJI Mini 2

Die Mini 2 hat eine noch stabilere Übertragung als die erste Mini, welche mit Wi-Fi überträgt und eine Reichweite von 4 km (FCC) hat. Im Vergleich dazu überträgt die DJI Mini 2 mit OcuSync 2.0 bei einer Übertragungsreichweite von 10 km (FCC). Die besonders moderne OcuSync 2.0 Technologie vom Drohnenhersteller DJI macht den größeren Übertragungsbereich der Mini 2 möglich und wappnet sie noch besser gegen Signalstörungen.

4. Die DJI Mini 2 bringt noch mehr Flugmodi und automatische Programme mit

Wie die erste Mini hat auch die Mini 2 die altbekannten Quickshots parat. Doch damit nicht genug. Die neue Mini-Drohne ist zusätzlich mit Panorama, Bildbearbeitung und der Möglichkeit zum Datei-Download ausgestattet. Vor allem die Panoramaoptionen sind für die Drohnenfotografie besonders interessant, da mit dieser kleinen Drohne Sphären-, 180° und Weitwinkelpanorama-Aufnahmen möglich sind.

Fazit zur DJI Mini 2

Alles in allem bietet die DJI Mini 2 tatsächlich extrem viel für ihr geringes Gewicht, was in der heutigen Zeit und vor allem seit dem 1.1.2021 (die neue EU-Drohnenverordnung) das besondere Augenmerk der meisten Hobby-Drohnenpiloten darstellt.

Lies hierzu auch: Das neue Drohnengesetz der EU – Die wichtigsten Vorgaben vorab

Ich bin absolut beeindruckt, von den tollen Flugeigenschaften der kleinen Mini-Drohnen und natürlich vor allem begeistert darüber, dass diese Drohne ohne Führerschein geflogen werden kann. Sowohl die Mavic Mini, wie auch die Mini 2 sind Drohnen, die von Anfängern gut und sicher geflogen werden können und bieten dabei ein Höchstmaß an technischem Komfort und Flugspaß.

Wer die DJI Mini 2 mieten möchte, macht alles richtig. Diese kleine Drohne garantiert Spaß.

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